Buchinhalt

Das Buch erzählt zunächst die letzten Tage meines Neufundländerhundes „Aron“ bis hin zu seinem Tod. Einige Wochen später kommt ein neuer Hund in´s Haus, ein Welpe, den wir auf den Namen „Hermann“ taufen. Ab hier erzählt das Buch die kurze, bewegende Lebensgeschichte dieses außergewöhnlichen Familienmitgliedes. Heitere Episoden und einzigartige Begebenheiten, die man ausschließlich nur bei der „Aufzucht“ und Erziehung eines jungen Hundes erlebt, werden hier gut dargestellt und flüssig erzählt. Dabei spart der Autor nicht mit einer kräftigen Portion Selbstkritik.

Nach der fürchterlichen Diagnose Epilepsie, die unseren Hund im Alter von 12 Monaten ereilte, schreibe ich, auch wenn es mir sehr schwer gefallen ist, über den Verlauf dieser furchtbaren Krankheit, bis zu seinem Tode, nur 3 Monate später. Da für meine Frau und für mich aber ein Leben ohne Hund nicht denkbar ist, komme ich im letzten Teil des Buches zu einem versöhnlichen Abschluss: „Leon“, ein misshandelter Nothund, vermittelt durch die Tierschutzorganisation - Gnadenhof Tinas Rasselbande - fand bei uns im November 2007 ein neues Zuhause.

Das Buch ist witzig und frech, amüsant und einfühlsam. Die Lektüre bietet eine gelungene Mischung aus persönlichen Erlebnissen und Aktivitäten sowie interessanten Fakten und Feinheiten für den interessierten Hundefreund. Der Leser erlebt hier den Alltag mit all seinen Facetten, mit Höhen und Tiefen, wie er sich im Leben eines Hundehalters abspielen kann. Ein Novum für jeden Hundefreund der das Sortiment an Sachbüchern zum X-ten Mal gewälzt hat. Hier erlebt der Leser hautnah das Zusammenleben von Mensch und Hund in guten wie in schlechten Zeiten.

Spannende Unterhaltung beim Lesen wünscht nun im Herbst 2012

Klaus Winter